Die Reaktivierungspläne einer Kupfermine in Norwegen, die vor allem von dominierenden wirtschaftspolitischen Interessen als Lösung für den Klimawandel vorangetrieben werden, setzt verschiedene Akteure, wie die indigene Bevölkerungsgruppe der Samen und aquatische Ökosysteme, die bereits verstärkt unter dem Klimawandels leiden, zunehmend unter Druck. Anhand einer kritischen Analyse wird verdeutlicht, vor welchen Herausforderungen die nicht-dominierenden Kosmologien und Interessen dieser Akteure durch die Reaktivierungspläne in ihrem gemeinsamen Lebensraum gestellt werden. Das asymmetrische Verhältnis des Minenprojekts zu den davon betroffenen Akteuren wird anhand eines Entwurfs hinterfragt und die Position der Akteure innerhalb der kritischen Zone neu verhandelt und angepasst, um eine zukünftige Koexistenz im Repparfjord zu ermöglichen.

 

Verfasser: Cian Hansen-Ennis, 2021

Anthropozänklasse Jahrgang 2021

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